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| Fast 30 Jahre nach dem ersten "Bat out of
Hell"-Album bringt das Duo Meat Loaf / Jim Steinman ein drittes
Album mit diesem Namen auf den Markt. Die ersten beiden Bat-Alben
kennzeichnen Höhepunkte in Meat Loafs Karriere. Mit dem ersten
gelang ihm der Durchbruch, nachdem er vorher u.a. in "The Rocky
Horror Picture Show" zu sehen und auf dem Ted Nugent Album
"Free for all" zu hören war.
Nach einigen erfolgreichen Alben verschwindet Meat Loaf
Mitte der 80er in der Versenkung, um mit dem zweiten Bat-Album aus selbiger
wieder aufzutauchen. |
Nun also das dritte Bat-Album, das weder seinen Durchbruch
noch sein Comeback markiert.
Eins gleich vorweg: ich liebe Meat Loafs schwülstigen Bombast-Rock.
Deshalb war auch schon vor dem Hören klar, dass mir das Album gefallen wird.
Vor allem deshalb, weil Jim Steinman wieder bei einigen Songs als Songwriter
aktiv war. So auch bei der Single "It's all coming back to me now", einem Duett
von Meat Loaf mit der norwegischen Sängerin Marion Raven. Im Vergleich zur
Album Version ist die Single 1:02 Minuten kürzer, was aber an der Klasse des
Songs nichts ändert. Musikfans wird die Single bekannt vorkommen. Celine Dion
hatte mit dem Lied bereits 1997 einen kleineren Hit in Deutschland. Das
Original stammt jedoch aus dem Jahr 1989 von Pandora's Box, einer Band, die
Steinman extra für ein Album zusammengestellt hatte.
Neben "It's all coming
back to me now" ist mit "Bad for good" noch ein weiterer Song auf dem Album,
der urspürnglich von Jim Steinmans Solo-Album aus dem Jahr 1981 stammt und nun
den typischen Meat Loaf Sound verpasst bekommen hat.
Dabei fängt das Album mit dem Titelsong "The Monster is
loose" ungewöhnlich hart für Meat Loaf an. Aber schon beim zweiten Song "Blind
as a bat" ist der unverwechselbare Stil von Meat Loaf da. Außer dem Titelsong
überraschen auch "In the Land of the pig, the butcher is king" sowie "If it
ain't broke break it" mit härteren Tönen. Trotzdem bleiben die Songs unverkennbar
Meat Loaf Werke.
Besonders interessant ist auch "What about love" einem Duett
mit Meat Loafs Ehefrau Patti Russo. Auch das dritte Duett auf dem Album hält
noch eine Überraschung parat. "The future ain't what it used to be" sang Meat
Loaf mit Jennifer Hudson ursprünglich im Halbfinale von American Idol (dem
US-Pendant zu Deutschland sucht den Superstar) und wurde nun für das Album von
beiden neu aufgenommen.
Fazit:
Wie immer hat Meat Loaf ein hervorragendes Album
abgeliefert, das sich zwar nicht mit dem ersten Teil der inzwischen
dreiteiligen "Bat out of Hell"-Saga messen kann, sich allerdings hinter Meat
Loafs weiteren Alben nicht verstecken braucht. Dominiert wird das Album von
typischen Meat Loaf Sound, jener Mischung aus Bombast-Rock und Meat Loafs schwülstigem
Gesang. Die Duette sowie die etwas härteren Songs bilden interessante
"Farbtupfer" und machen das gesamte Album abwechslungsreicher.
Tracklist:
01 The Monster is loose
02 Blind as a bat
03 It's all coming back to me now
04 Bad for good
05 Cry over me
06 In the land of the pig, the butcher is king
07 Monstro
08 Alive
09 If god could talk
10 If it ain't broke break it
11 What about love
12 Seize the night
13 The future ain't what it used to be
14 Cry to heaven
Gesamtspielzeit: 76:33
Text: Wolfram Schenck |
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