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Bei
strahlendem Sonnenschein betraten MuSix die kleine Bühne am Frauenplan.
Schon beim ersten Titel „Du bist heute wie neu“ bekam ich einen
Eindruck was mich in den kommenden 70 Minuten erwarten sollte: A Capella
vom Feinsten!
Nach dem ersten Lied folgte dann ein weiteres tragendes
Element des Konzerts. MuSix begrüßte das Publikum mit „Hallo
Weimar“ und animierte die Zuschauer mit „Hallo MuSix“ zu
antworten. Daraus entwickelte sich dann für den Rest des Konzertes ein
Running Gag, den die Band gerne weiterführte und mehrfach wieder
aufgriff.
Es folgten einige Klassiker wie „Nach Süden“ von Lift,
„Der blaue Planet“ von Karat, „Wenn ein Mensch lebt“ von den
Puhdys und „Bataillon d’Amour“ von Silly. Zwischendurch animierte
MuSix immer wieder zum mitmachen und mitsingen, was das Publikum auch
bereitwillig tat. Und natürlich folgte auch immer wieder der Running
Gag „Hallo Weimar – Hallo MuSix“. Nach weiteren Klassikern gab der
„Schlagzeuger“ einen Einblick in die Technik „A Capella“ und
erklärte dem Publikum wie die einzelnen Bestandteile eines Schlagzeugs
mit Hilfe der Stimme nachgemacht werden können.
Weitere Songs folgten,
unter anderem auch „Kling Klang“ von Keimzeit. Dazu erzählten sie
die Anekdote, dass sie den Song eigentlich gar nicht aufnehmen wollten,
ihr Management sie aber überredete, weil den Publikum den Song lieben würde.
Das Management behielt Recht, denn das Publikum in Weimar liebte den
Song und sang mit. Vielleicht lag es aber auch einfach nur an der
Darbietung mit großen Papptafeln, die die wichtigsten Worte des Textes
enthielten und stark an das Video zu Bob Dylans „Subterrenean Homesick
Blues“ erinnern.
MuSix wollten mit ein Medley der größten Osthits
der 70er Jahre das Konzert beenden, doch so einfach wollte sie das
Publikum nicht von der Bühne lassen und so gab es noch zwei Zugaben
bevor MuSix ihren Auftritt nach 70 lustigen und begeisternden Minuten
beenden durften. Schade war lediglich, dass sie in Ute Freudenbergs
Heimatstadt keins ihrer Lieder im Programm hatten.
Text: Wolfram Schenck |