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Fury in the Slaughterhouse - eine der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Rockbands der letzten 20 Jahre macht Schluss und ist auf Abschiedstour. Auf ihrer "Farewell and Goodbye"-Tour machten die Jungs aus Hannover am 12. Juli auch beim "Park-Kult-Tour" in Duisburg Station. Das "Park-Kult-Tour" ist ein kleines Festival, bei dem überwiegend lokale Bands auftreten. Ich wollte mir dort die letzten drei der sieben Bands anschauen. Die erste geplante Band, Jaded Sun, konnte ich jedoch aufgrund der langen Schlange am Einlass nur hören. A propos Einlass.... Der Eintritt war zwar eigentlich frei, jedoch waren ab 17:00 Uhr 12,00 Euro für Mindestverzehr zu bezahlen. Eigentlich ist Mindestverzehr aber nicht ganz richtig, denn die 12,00 Euro galten nur für Getränke. Steaks und Würstchen vom Grill mussten extra bezahlt werden, wobei ein Grill für 5.000 Besucher definitiv zu wenig war. Da sollte der Veranstalter für nächstes Jahr noch dran arbeiten. Aber zurück zur Musik.
Die zweite Band, die ich sehen wollte, war "Cowboys on Dope". Während dem Auftritt der "Cowboys" fing es leicht an zu regnen. Ich fürchtete schon schlimmes für Fury, aber Petrus hatte ein einsehen, denn pünktlich zum Beginn von Fury in the Slaughterhouse war der Regen auch schon wieder vorbei. Fury zeigte sich sehr spielfreudig und im Publikum waren trotz offiziellem Kamera-Verbot von Fury zahlreiche Fotoapparate zu sehen. Sogar einen Camcorder habe ich entdecken können.
Sänger Kai Wingenfelder rannte, hüpfte und sprang nicht wie gewohnt über die Bühne, war aber auch durch einen Kreuzbandriss gehandicapt. Spätestens beim dritten Titel sang das Publikum mit. Es war der erste Hit, den Fury in the Slaughterhouse hatten: "Radio Orchid". Sänger Kai Wingenfelder verließ während des Songs die Bühne, um im Publikum weiterzusingen. Später spielte die komplette Band noch zwei Songs rein akkustisch im Publikum. Die moderne Funktechnik macht's möglich.
Bei den ganz großen Hits der Band wie "Every generation got it's own disease", "Trapped today trapped tomorrow" oder "Time to wonder" sang das ganze Publikum schließlich lauthals mit. Höhepunkt des Konzerts war aber eindeutig "Won't forget these days". Eigentlich sollte es die letzte Zugabe sein. Nachdem die Band bereits die Bühne verlassen hatte, sang das Publikum aber minutenlang den Refrain weiter, so dass Fury in the Slaughterhouse nochmals auf die Bühne kamen, um "Won't forget these days" nochmals aufzugreifen. Anschließend folgte noch eine allerletzte
"unplugged"-Zugabe. Nach zwei Stunden war dann endgültig Schluss. Publikum und Band hätten sicher gerne noch eine Weile weitergemacht, aber das Ordnungsamt Duisburg hatte was dagegen.
Summa summarum kann ich das Konzert mit einem Satz zusammenfassen: Won't forget these days and I never thought I would
Text:
Wolfram Schenck |