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1998 legte die
Band eine Schaffenspause ein, 2005 haben sie sich erfolgreich
zurückgemeldet, und jetzt sind sie auf ausgiebiger Tour durch
Ostdeutschland. Ja, Rockhaus sind wieder da, kein bisschen leiser, nur
etwas älter!
Und sie haben nichts verlernt! Voller Energie und in bester Spiellaune
präsentieren sie sich dem Thüringer Publikum, die Setlist beinhaltet die
großen Hits (Mich zu lieben, I.L.D.), aber auch seltener gespielte Titel
(Kaptän Blei, Reichsadler), einige Titel wurden in akustischem Gewand
präsentiert (Bärbel, Nur ein Traum).
Um keinen Gag verlegen sprüht die Band nur so vor Energie, wenn Mike
Killian gerade nicht singt, kann er einfach nicht still stehen. Die
Interaktion auf der Bühne ist perfekt, die mit dem Publikum stimmt auch!
Reinhard Petereit kann an der Gitarre mehr als überzeugen, ganz gleich,
ob elektrisch, akkustisch oder als Slideguitar! Nur seine Plateau-Sohlen
sind beim bedienen der Effekte oft hinderlich!
Sehr amüsant sieht es aus, wenn Killian und Petereit am gleichen Mikro
singen, deshalb wohl die Plateau-Sohlen!
Maxs Repke am Bass ergänzt mit seinem präzisen Spiel Heinz am Schlagzeug
wunderbar, Schade nur, dass der Plüsch-Bass nur bei einem Titel zum
Einsatz kommt!
Über beathoven an den Tasten muss man eigentlich nicht viele Worte
verlieren, da kann eigentlich nur Qualität bei rauskommen, nur manchmal
geht das Keyboard soundmäßig etwas unter!
Das Publikum in Jena war spitze! Sehr erfreulich, dass ziemlich jede
Altersgruppe vertreten war! Textsicher und lautstark wurde mitgesungen,
sehr zur Freude der Band! Mich zu lieben wurde durch Publikumseinsatz
zum minutenlangen Dauerbrenner, Mike Killian nutzte das aus, um seine
Kamera zu holen und das Ganze in Bild und Ton festzuhalten.
In Gera dagegen schienen die Leute entweder nicht singen zu wollen oder
die Texte nicht zu beherrschen, jedenfalls fiel durch den fehlenden Chor
das Konzert etwas kürzer aus!
Nach dem Konzert gab die Band noch bereitwillig Autogramme, was "der
Renner war". Sehr sympathische Musiker, die einmal mehr bewiesen haben,
dass sich der Ostrock auf keinen Fall hinter westlicher Musik zu
verstecken braucht!
Rockhaus ist in der Stadt? Hingehen! |