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Rockhaus
27/28 Januar 2006, F-Haus, Jena / Comma, Gera

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1998 legte die Band eine Schaffenspause ein, 2005 haben sie sich erfolgreich zurückgemeldet, und jetzt sind sie auf ausgiebiger Tour durch Ostdeutschland. Ja, Rockhaus sind wieder da, kein bisschen leiser, nur etwas älter!

Und sie haben nichts verlernt! Voller Energie und in bester Spiellaune präsentieren sie sich dem Thüringer Publikum, die Setlist beinhaltet die großen Hits (Mich zu lieben, I.L.D.), aber auch seltener gespielte Titel (Kaptän Blei, Reichsadler), einige Titel wurden in akustischem Gewand präsentiert (Bärbel, Nur ein Traum).

Um keinen Gag verlegen sprüht die Band nur so vor Energie, wenn Mike Killian gerade nicht singt, kann er einfach nicht still stehen. Die Interaktion auf der Bühne ist perfekt, die mit dem Publikum stimmt auch!
Reinhard Petereit kann an der Gitarre mehr als überzeugen, ganz gleich, ob elektrisch, akkustisch oder als Slideguitar! Nur seine Plateau-Sohlen sind beim bedienen der Effekte oft hinderlich!
Sehr amüsant sieht es aus, wenn Killian und Petereit am gleichen Mikro singen, deshalb wohl die Plateau-Sohlen!
Maxs Repke am Bass ergänzt mit seinem präzisen Spiel Heinz am Schlagzeug wunderbar, Schade nur, dass der Plüsch-Bass nur bei einem Titel zum Einsatz kommt!
Über beathoven an den Tasten muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren, da kann eigentlich nur Qualität bei rauskommen, nur manchmal geht das Keyboard soundmäßig etwas unter!

Das Publikum in Jena war spitze! Sehr erfreulich, dass ziemlich jede Altersgruppe vertreten war! Textsicher und lautstark wurde mitgesungen, sehr zur Freude der Band! Mich zu lieben wurde durch Publikumseinsatz zum minutenlangen Dauerbrenner, Mike Killian nutzte das aus, um seine Kamera zu holen und das Ganze in Bild und Ton festzuhalten.
In Gera dagegen schienen die Leute entweder nicht singen zu wollen oder die Texte nicht zu beherrschen, jedenfalls fiel durch den fehlenden Chor das Konzert etwas kürzer aus!

Nach dem Konzert gab die Band noch bereitwillig Autogramme, was "der Renner war". Sehr sympathische Musiker, die einmal mehr bewiesen haben, dass sich der Ostrock auf keinen Fall hinter westlicher Musik zu verstecken braucht!

Rockhaus ist in der Stadt? Hingehen!